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STAATSSCHULD UND INFLATION
Die Staatsschuld von Österreich ist seit
Einführung des Schilling nach 1945 bis zum heutigen Zeitpunkt kontinuierlich
gestiegen und auf ca 200 Mrd Euro angewachsen. Nicht dass der Staat mit
den einkassierten Steuerbeträgen nicht auskommen könnte, dient
die Methode der Verschuldung des Staates vorzüglich dazu, Vermögen
der durchschnittlichen Bürger zu den Eliten in Politik und Finanz
zu transferieren. Die Methode ist überraschend einfach und entspricht
prinzipiell dem in Umlauf bringen von frisch gedruckten Banknoten. Dies
würde selbst dem loyalen Steuerzahler jedoch unangenehm auffallen
und so wird der Vorgang verschleiert und durch einen unverständlichen
Fachjargon chiffriert. Technisch funktioniert die Methode in etwa so:
Der STAAT, die Regierenden, nimmt Druckfarbe und Papier zur Hand und läßt
es mit dem Titel ANLEIHE, engl BOND, und einem Betrag in € bedrucken.
Dieses Papier ist ein Schuldschein, eine Schuldverschreibung, auch Anleihe
genannt, und wird von ausgewählten Banken, primary dealers (PD),
entgegengenommen, in den Tresor gelegt und sodann als Wertpapier klassifiziert.
Schliesslich verspricht der Staat, den aufgedruckten Betrag zurückzuzahlen
und Zinsen zu zahlen. Der Schuldschein (die Staatsanleihe) gilt nun als
Wertpapier (asset) und bildet als solcher die Besicherung für die
nun an den STAAT mittels Sicherheitstransport gelieferten Geldscheine,
die zu diesem Zwecke kurz zuvor von den Druckmaschinen der Zentralbank
produziert wurden. Die zeitgemäße Form sieht naturgemäß
etwas anders aus. Das Drucken der Banknoten wird eingespart. Die Begebung
der Anleihe (Bankjargon für: Hineinpumpen von Frischem Geld in die
bestehende Geldmenge) wird elektronisch durchgeführt. In einer Form,
die als bond auction bezeichnet wird. Abgewickelt wird der Vorgang angeblich
von der ÖKB (Österreichische Kontrollbank).
Originaltext:
AUSTRIAN PRIMARY DEALER SYSTEM
The euro-denominated RAGB (Republic of Austria Government Bond) Market
is based on a Primary Dealer System. Euro-denominated RAGB are issued
either via Austrian Government Bonds Auction Procedure (GBA) or within
the framework of the Austrian Debt Issuance Programme (DIP) for bond syndications
among all existing primary dealers (PD). At present, 22 domestic and international
banking institutions are participating as PDs. The group of PDs is selected
by Austrian Federal Financing Agency (OEBFA), Österreichische Bundesfinanzierungsagentur,
the treasury of the Republic of Austria, and has the exclusive right to
participate in GBA and DIP. The eligibility to participate as PD is based
on several criteria, which include sufficient equity capital, number of
domestic and foreign branches, staff, size and turnover of fixed income
securities in the European single currency and other major currencies.
(Liste der Primary Dealer: progress_report_on_primary_dealership_en.pdf
Die electronischen Schuldscheine (Anleihen) landen
also bei den primary dealers, werden dort als Wertpapiere (assets) klassifiziert
und ermöglichen dadurch die Schaffung einer Kreditsumme aus dem Nichts.
Nichts Neues an sich, da jeder Euro, der in Umlauf ist, aus Schuld erzeugt
wird. (Schuldgeld - FIAT money). Die Kreditsumme wird durch ein paar Anschläge
auf der Tastatur eines PC am Konto des STAAT sichtbar und verfügbar.
Für diesen aus dem Nichts geschaffenen Betrag werden jährlich
Zinsen an den "Kreditgeber", die primary dealer Bank, gezahlt.
Diese Beträge werden vom Staat, politische Elite, aus Steuereinnahmen
an die Finanz Elite transferiert. Inwieweit diese kooperierenden Eliten
verschwägert, verheiratet oder überhaupt ident sind, könnte
Thema eines Untersuchungskomitees sein.
Die Zinszahlungen fliessen nun seit Jahrzehnten und nicht nur in Österreich,
sondern auch in allen anderen Staaten. Das Bankengeschäft an sich
beruht auf Zinszahlungen auf Kredite, die aus dem Nichts geschaffen wurden.
Kredite, denen einzig und allein das Versprechen des Kreditnehmers, den
Betrag samt Zinsen zurückzuzahlen, gegenübersteht. Dies ist
nicht der Fall bei Krediten im kleinen, privatwirtschaftlichen Sektor.
Dort wird penibel auf Sicherheiten geprüft. Bei Ausfall der Zinszahlungen
würden dem Bankinstitut Einnahmen entgehen. Dieses Scenario kann
im Fall der Staatsschuld sehr lange hinausgeschoben werden. Wird eine
Anleihe fällig, muss der Staat die bedruckten Papiere zurückkaufen
und kann sie dann in einem Ofen verbrennen. Damit ist der Fall erledigt.
Neuzeitlich verschwindet die AnleihenSumme wieder in einem Speichermedium
eines PC. Die politische Elite und die Finanzmagier haben aber gar kein
Interesse an der Beendigung dieses Vorganges. Die Regierenden könnten
nicht mehr über eine praktische Geldquelle an sich und für sich
verfügen, die Finanzmagier hätten keine Zinseinnahmen. Ein Auslaufen
dieses Modells steht also nicht zur Debatte. Die fällige Anleihe
wird mit einer neuen, höheren Anleihe überrollt, roll over credit.
Die Regierenden haben wieder Geld für ihre Projekte, die Banken erhalten
wieder Zinszahlungen aus Steuereinnahmen. Dieser Vorgang wiederholt sich
nun seit Jahrzehnten. In den letzten Jahren erreicht er jedoch ein kritisches
Stadium. Kritisch für die Steuerzahler. Banken-Rettung, engl. Bail-out,
Hypo Alpe Adria etwa, ist nichts anderes als Erhöhung der Staatsschuld
um den zur Rettung veranschlagten Betrag und Zinsen. Dieser Betrag wird
wie beschrieben in einem Computerspeichermedium erzeugt, in die vorhandene
Geldmenge gepumpt und zirkuliert dort dann real. So lange, bis der Betrag
zurückbezahlt wird und wieder in einem Computerchip verschwindet.
Da nun aber die kooperierenden Eliten, Staat und Finanzmagier, nicht daran
denken, an dieser praktischen Methode etwas zu ändern, bleibt der
erfundene Geldbetrag in Umlauf und verringert dadurch den Wert der Währung
beständig. Dies zu Lasten vor allem jener, die Geld im täglichen
Leben verwenden.
Die Rettung eines Staates wiederum, Griechenland, Irland etc, ist prinzipiell
nichts anderes als die Rettung, Bail-out, von mehreren Banken gleichzeitig.
Trotz aller Verschlüsselung der Methode der 'Rettung' Griechenlands
handelt es sich um aus dem Nichts erzeugte Summen, die einerseits wieder
persönlichen Spielraum für die Regierenden schaffen, Zinszahlungen
aus Steuermitteln an die Finanzeliten gewährleisten und die vorhandene
Geldmenge horrend vergrössern und dadurch den Wert der Währung
verringern. Dieser Vorgang wird Inflation genannt.
John Tylo
Backwood Association
dezentralkomitee@nichtwaehler.org
Quellen:
The Creature From Jekyll Island by G. Edward Griffin
American Media P.O. Box 4646
Westlake Village, CA 91359-1646
Bestellung www.realityzone.com
www.gata.org
www.kitco.com
www.silverseek.com
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